Nano-MRT zur Erkennung befallener Lymphknoten

Die Nano-MRT ist ein Verfahren zur Erkennung krebsbefallener Lymphknoten.

Es ist von allen bekannten dieser Art eines der aussagekräftigsten. Die nano-MRT war bis vor einiger Zeit lediglich in den Niederlanden zugänglich.
Dabei wird der Wirkstoff Ferumoxtran eingesetzt, den die Gesundheitsbehörden außer in den Niederlanden auch in der Schweiz zum Sondereinsatz bewilligt haben.
Die letzte
Phase der Produkt-Zulassung erfolgt im Rahmen einer Phase-III-Studie (derzeit Charité Berlin, Universitätsklinikum Düsseldorf, Inselspital Bern - weitere
 Studienstellen in Deutschland, Schweiz, Niederlande kommen Zug um Zug dazu). Patienten
können dort in die laufende Phase-III-Studie eingeschlossen werden.
Die Durchführung eines Arzneimittelhärtefallprogramms ist beim
BfArM in Deutschland beantragt auf Basis der laufenden Phase III-Studie und der bisherigen
Ergebnisse/Daten im Rahmen der
deutschen Arzneimittel-Härtefall-Verordnung (AMHV). Sofern dieses Programm vomBfArM genehmigt wird, kann Ferumoxtran dann an Härtefall-Patienten im Rahmen des Programmes (unentgeltlich) verabreicht werden. Der Zugang zur nano-MRT ist für die Patienten also inzwischen erheblich einfacher geworden.